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	<title>Gabis BLOGhaeuschen &#187; Erinnerungen</title>
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	<description>Aus dem Leben einer Heidjerin</description>
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		<title>Die Mode der Siebziger</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Mar 2010 16:31:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erinnerungen]]></category>
		<category><![CDATA[Beauty]]></category>
		<category><![CDATA[frueher]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei der Lekt&#252;re meiner Online-Kanonenbl&#228;tter wurde ich auf diesen Artikell aufmerksam: Der Look der 70er. Und zwar der echte Look der Siebziger und nicht die sanfte, verkl&#228;rte Nachahmung der heutigen Zeit, den insbersondere die Generation nach mir gerade favorisiert. Ich habe die Siebziger noch am eigenen Leib versp&#252;rt und die Bilderstrecke beschw&#246;rt die eine oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der Lekt&#252;re meiner Online-Kanonenbl&#228;tter wurde ich auf <a class="extern" href="http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/6469/partnerlook_und_pornobalken.html" title="Externer Link: Spiegel.de: Mode der Siebziger Jahre">diesen Artikel</a>l aufmerksam: Der Look der 70er. Und zwar der echte Look der Siebziger und nicht die sanfte, verkl&#228;rte Nachahmung der heutigen Zeit, den insbersondere die Generation nach mir gerade favorisiert.</p>
<p>Ich habe die Siebziger noch am eigenen Leib versp&#252;rt und die Bilderstrecke beschw&#246;rt die eine oder andere Erinnerung herauf, wenngleich ich als Kind auch noch nicht wusste, was ein Pornobalken ist und welchen gesellschaftlichen Stellenwert die Frau damals innehatte, wie es einige der Bilder eindrucksvoll vermitteln.  <img src='http://www.gabis-bloghaeuschen.de/wp-includes/images/smilies/hausfrau.gif' alt=':hausfrau:' class='wp-smiley' />  </p>
<p>&#220;ber den Look der 80er wird viel gel&#228;stert, wie ja auch der Artikel einleitet. Als sich Ende der 70er Jahre das Sterben der Schlaghosen und monstr&#246;sen Blusenkragen abzeichnete, war ich happy &#8211; bislang hatte ich in meinem bewussten Leben ja noch nichts anderes mitbekommen. Klar, aus heutiger Sicht waren die 80er schon extrem, aber die 70er waren noch extremer. Glaubt&#8217;s mir.  <img src='http://www.gabis-bloghaeuschen.de/wp-includes/images/smilies/rotfl.gif' alt=':rotfl:' class='wp-smiley' />  </p>
<p>Und zum richtigen Schwelgen in Erinnerungen noch ein Schmankerl: <a class="extern" href="http://www.fiese-scheitel.de/" title="Externer Link: Fiese Scheitel">Fiese Scheitel</a>  <img src='http://www.gabis-bloghaeuschen.de/wp-includes/images/smilies/durchdreh.gif' alt=':durchdreh:' class='wp-smiley' />  </p>
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		<title>Der Korb</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Mar 2010 11:08:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erinnerungen]]></category>
		<category><![CDATA[frueher]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Korb steht normalerweise im Wohnzimmer und ich lagere darin mein aktuelles Handarbeitszeug. Gestern hatte es mich gesundheitlich dahingerafft und Betth&#252;ten war angesagt. Gegen Anfl&#252;ge von Langeweile bei aufflackernden Gutf&#252;hl-Attacken habe ich den Korb geschnappt und ihn mit weiteren Dingen bef&#252;llt: Einem Katalog, Handy, Schreibzeug, zwei &#196;pfeln und einem Katzen-Naschi Meine Oma hatte fr&#252;her auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="rand" src="http://www.gabis-bloghaeuschen.de/wp-content/bilder/korb.jpg" width="389" height="252" alt="Korb" /></p>
<p>Dieser Korb steht normalerweise im Wohnzimmer und ich lagere darin mein aktuelles Handarbeitszeug. Gestern hatte es mich gesundheitlich dahingerafft und Betth&#252;ten war angesagt. Gegen Anfl&#252;ge von Langeweile bei aufflackernden Gutf&#252;hl-Attacken habe ich den Korb geschnappt und ihn mit weiteren Dingen bef&#252;llt: Einem Katalog, Handy, Schreibzeug, zwei &#196;pfeln und einem Katzen-Naschi  <img src='http://www.gabis-bloghaeuschen.de/wp-includes/images/smilies/rotfl.gif' alt=':rotfl:' class='wp-smiley' />  </p>
<p>Meine Oma hatte fr&#252;her auch so einen Korb, den sie immer bei sich trug. Darin hatte sich alle m&#246;glichen Dinge, die sie im Laufe eines Tages so brauchte: Ihre Brillen, Geldb&#246;rse, Medikamente und noch so einige Dinge, an die ich mich nicht mehr erinnere. Oma wohnte bei uns im Haus und hatte ihre R&#228;ume in der ersten Etage. Und Oma war gehbehindert. Sie versuchte, das Treppensteigen und Gehen so oft wie m&#246;glich zu vermeiden. In dem Korb hatte sie dann ihre <q>Siebensachen</q> immer beienander  <img src='http://www.gabis-bloghaeuschen.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Der letzte Beitrag zum Thema Winter</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 18:29:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erinnerungen]]></category>
		<category><![CDATA[frueher]]></category>
		<category><![CDATA[unglaublich]]></category>
		<category><![CDATA[Winter]]></category>

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		<description><![CDATA[In den Medien wurde uns diesen Winter oft der Winter 1978/1979 ins Ged&#228;chtnis gerufen, der damals Norddeutschland &#228;hnlich fest im Griff hatte, teilweise sogar deutlich schlimmer. Ich habe ein Foto gefunden aus jenem Winter 78/79: Das Foto ist in meinem Heimatdorf, wo ich aufgewachsen bin, entstanden. Wir hatten nicht nur viel Schnee, auf Grund der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den Medien wurde uns diesen Winter oft der Winter 1978/1979 ins Ged&#228;chtnis gerufen, der damals Norddeutschland &#228;hnlich fest im Griff hatte, teilweise sogar deutlich schlimmer. Ich habe ein Foto gefunden aus jenem Winter 78/79:</p>
<p><img class="rand" src="http://www.gabis-bloghaeuschen.de/wp-content/bilder/winter79.jpg" width="389" height="252" alt="Winter 1979" /></p>
<p>Das Foto ist in meinem Heimatdorf, wo ich aufgewachsen bin, entstanden. Wir hatten nicht nur viel Schnee, auf Grund der H&#246;henlage gab es auch m&#228;chtige Schneeverwehungen. Wir waren damals zeitweise von der Au&#223;enwelt fast abgeschnitten, der Einkauf wurde auch mal mit dem Trecker erledigt. Schulbesuch war bei den Verh&#228;ltnissen nat&#252;rlich bar jeder Diskussion und wir Kinder (na ja, wir waren doch schon eher Jugendliche) haben uns so manchen Abend mit den Nachbarkindern getroffen und hei&#223;en Apfelpunsch getrunken.</p>
<p><img class="rand" src="http://www.gabis-bloghaeuschen.de/wp-content/bilder/winter10.jpg" width="389" height="252" alt="Winter 2010" /></p>
<p>&#8230; und so sah es dieses Jahr in meinem Heimatdorf aus. Etwas andere Perspektive, etwas weniger Schnee und eine andere Generation Auto, aber sonst: irgend wie genauso wie fr&#252;her <img src='http://www.gabis-bloghaeuschen.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Arbeitsspeicher &#8211; damals und heute</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 20:27:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erinnerungen]]></category>
		<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[unglaublich]]></category>

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		<description><![CDATA[Meinem Notebook habe ich nach der Installation noch ein wenig Arbeitsspeicher geg&#246;nnt. Zwei 512er Speichermodule steckten drin und ich habe eines gegen ein neues 2GB-Modul ausgetauscht, so dass das Notebook nun mit Zweieinhalb Gigabyte unterwegs ist. Arbeitsspeicher sind ja Tagespreise, und so habe ich den Riegel am Silvestertag f&#252;r 50 EUR inkl. Versand im einschl&#228;gigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meinem Notebook habe ich nach der Installation noch <q>ein wenig</q> Arbeitsspeicher geg&#246;nnt. Zwei 512er Speichermodule steckten drin und ich habe eines gegen ein neues 2GB-Modul ausgetauscht, so dass das Notebook nun mit Zweieinhalb Gigabyte unterwegs ist. Arbeitsspeicher sind ja Tagespreise, und so habe ich den Riegel am Silvestertag f&#252;r 50 EUR inkl. Versand im einschl&#228;gigen Handel erwerben k&#246;nnen (Mittlerweile ist der Preis wieder kr&#228;ftig angezogen, das Modul kostet z.Zt. 64 EUR)</p>
<p>Zwei Gigabyte Arbeitsspeicher&#8230; ich erinnere mich da an das Jahr 1994, im Sommer. Da hatte ich meinen ersten Windows-Rechner, es waren sagenhafte 4 MB vorinstalliert. Doch ich merkte schnell, die reichen nicht &#8211; immer wenn ich eine CD &#252;bers CD-ROM-Laufwerk h&#246;ren und nebenbei Solit&#228;r spielen wollte, ruckelte die Musik.  <img src='http://www.gabis-bloghaeuschen.de/wp-includes/images/smilies/durchdreh.gif' alt=':durchdreh:' class='wp-smiley' />   Ich bin noch mal in den Laden gegangen und habe einen weiteren 4MB-Riegel dazu gekauft &#8211; f&#252;r schlappe knappe 300 Mark.</p>
<p>Wenn ich mein 2GB-Modul zu dem damaligen Kurs h&#228;tte kaufen m&#252;ssen, h&#228;tte ich 153.600 Mark bzw. bummelig 80.000 EUR bezahlt, ohne hier die Inflationsrate und den TEURO -Zuschlag zu ber&#252;cksichtigen.  <img src='http://www.gabis-bloghaeuschen.de/wp-includes/images/smilies/icon_lmaa.gif' alt=':lmaa:' class='wp-smiley' />  </p>
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		<title>Versandhause Quelle &#8211; ein Nachruf</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 18:42:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erinnerungen]]></category>
		<category><![CDATA[frueher]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieses Exponat steht bei Dirk im Regal: Eine Radio-Fernseh-Kombination aus dem Nachlass meines Vaters. Das Ger&#228;t ansich ist funktionst&#252;chtig, kommt aber mit der heutigen Sendetechnik nicht mehr ganz zurecht. Gekauft hatte mein Vater das Teil so Mitte der 70er Jahre beim Versandhaus Quelle, dessen Pleite in den letzten Wochen die Medien besch&#228;ftigte. Wir haben damals [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="rand" src="http://www.gabis-bloghaeuschen.de/wp-content/bilder/minifernseher.jpg" width="389" height="292" alt="Kompaktfernseher" /></p>
<p>Dieses Exponat steht bei Dirk im Regal: Eine Radio-Fernseh-Kombination aus dem Nachlass meines Vaters. Das Ger&#228;t ansich ist funktionst&#252;chtig, kommt aber mit der heutigen Sendetechnik nicht mehr ganz zurecht.</p>
<p>Gekauft hatte mein Vater das Teil so Mitte der 70er Jahre beim Versandhaus <q>Quelle</q>, dessen Pleite in den letzten Wochen die Medien besch&#228;ftigte. Wir haben damals recht h&#228;ufig bei <em>Quelle</em> bestellt, mein Vater war sogar <q>Sammelbesteller</q>. Als Kind liebte ich es, den dicken Katalog von der ersten bis zur letzten Seite (mit Ausnahme einiger Rubriken, die mich &#252;berhaupt nicht interessierten) durchzubl&#228;ttern. Wir wohnten ja auf einem kleinen Dorf und die Warenangebote der gr&#246;&#223;eren St&#228;dte blieben uns in der Regel verschlossen. Es war schon toll, dass man sich was aussuchen konnte und ein paar Tage brachte es der Postbote ins Haus.</p>
<p>Besch&#228;ftigt hat mich damals besonders ein Ger&#228;t, dass Fernsehsendungen aufzeichnen konnte. 10.000 DM sollte einer dieser ersten Videorekorder kosten, von dem ich mir nie vorstellen konnte, es jemals zu besitzen, geschweige denn, dass solche Technik mal zum Alltag fast aller Haushalte geh&#246;rt. </p>
<p>Damals gab es nat&#252;rlich auch andere Versandh&#228;user, die haben es aber sehr lange nicht bis auf unseren Wohnzimmertisch geschafft &#8211; Quelle war eben <em>das</em> Versandhaus.</p>
<p>Anfang bis Mitte der 80er Jahre habe ich f&#252;r meinen eigenen Haushalt auch dann und wann noch bei Quelle bestellt, aber irgendwie verbla&#223;te der Charme des <q>Quelle-Kataloges</q>, obwohl der Abstieg des Versandhauses noch lange kein Thema war, nach und nach &#8211; er ist wohl einfach ein Requisit meiner Kindheit geblieben</p>
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		<title>Ohrwurm</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Sep 2009 18:10:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erinnerungen]]></category>
		<category><![CDATA[frueher]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe heute schon den ganzen Tag Tausendmal Du von der M&#252;nchner Freiheit im Ohr &#8211; das war Mitte der Achtziger Jahre mal ein ziemlicher Hit. Und wie bek&#228;mpft man einen Ohrwurm? Indem man ihn beruhigt Das ist heute herrlich einfach: Titel in die Suchmaschine seines Vertrauens eingeben, einen geeigneten Anbieter ausw&#228;hlen, St&#252;ck ausw&#228;hlen, zur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe heute schon den ganzen Tag <q>Tausendmal Du</q> von der <q>M&#252;nchner Freiheit</q> im Ohr &#8211; das war Mitte der Achtziger Jahre mal ein ziemlicher Hit. </p>
<p>Und wie bek&#228;mpft man einen Ohrwurm? Indem man ihn beruhigt <img src='http://www.gabis-bloghaeuschen.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Das ist heute herrlich einfach: Titel in die Suchmaschine seines Vertrauens eingeben, einen geeigneten Anbieter ausw&#228;hlen, St&#252;ck ausw&#228;hlen, zur Kasse gehen und online f&#252;r ein paar Cent kaufen &#8211; Download erfolgt direkt im Anschluss, das H&#246;rvergn&#252;gen kann umgehend beginnen.</p>
<p>Fr&#252;her war das alles ein wenig schwieriger, besonders hier auf dem platten Land. Da musste man in ein Musikgesch&#228;ft gehen, welches Schallplatten verkaufte. Mit Gl&#252;ck (und wenn die W&#252;nsche nicht zu ausgefallen waren), hatte das Gesch&#228;ft Schallplatten mit dem Gew&#252;nschten vorr&#228;tig. Eine kleine Schallplatte, eine sogenannte &#8220;Single&#8221; kostete damals in den 70er Jahren so 5 bis 6 Mark, dann hatte man das Musikst&#252;ck seines Begehrens auf der <q>A-Seite</q> und auf der <q>B-Seite</q> eine <q>Katze im Sack</q> &#8211; ein St&#252;ck das zuf&#228;llig gef&#228;llt oder eben auch mal nicht <img src='http://www.gabis-bloghaeuschen.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Dann gab es noch eine weitere, immerhin deutlich kosteng&#252;nstigere M&#246;glichkeit. Die erforderte jedoch Zeit und Geduld: Man klemmte sich mit Kassettenrecorder und Mikrofon ans Radioger&#228;t und wartete geduldig, bis das St&#252;ck mal gespielt wird. Kein Problem? Irrtum &#8211; fr&#252;her sah das alles ein bi&#223;chen anders aus. Es gab hierzulande eine Handvoll &#246;ffentlich-rechtlicher Radiosender mit guter Empfangsqualit&#228;t, von denen einer, allerh&#246;chstens zwei (je nachdem, wie g&#252;nstig man in den Sendegebieten wohnte) das pa&#223;liche Musikangebot spielte. Die Hits wurden auch nicht t&#228;glich mehrmals gespielt, wie das heute der Fall ist.  </p>
<p>Eine solche Kassettenrecorderaufnahme lie&#223; an Qualit&#228;t so ziemlich alles zu w&#252;nschen &#252;brig &#8211; zumindest wenn man sich im Besitz eines einfachen &#8211; leistbaren &#8211; Ger&#228;tes befand, so wie ich damals und fast all meine anderen Freunde und Bekannten. </p>
<p>Die heutigen M&#246;glichkeiten h&#228;tte ich mir damals nicht tr&#228;umen lassen <img src='http://www.gabis-bloghaeuschen.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>&#220;ber die Tage der Woche</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Feb 2009 19:25:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erinnerungen]]></category>
		<category><![CDATA[frueher]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute ist Freitag &#8211; und auf Freitag folgt Samstag Sonnabend. Ja, bei uns in der Gegend ist der Sonnabend heimisch. Auf die Benutzung des &#8220;Sonnabend&#8221; wurde bei uns fr&#252;her zuhause viel Wert gelegt und so dann und wann habe ich den mahnenden Hinweis meines Vaters noch im Ohr, diesen Begriff f&#252;r den sechsten Tag der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute ist Freitag &#8211; und auf Freitag folgt <del>Samstag</del> <ins>Sonnabend</ins>. Ja, bei uns in der Gegend ist der <strong>Sonnabend</strong> heimisch.  Auf die Benutzung des &#8220;Sonnabend&#8221; wurde bei uns fr&#252;her zuhause viel Wert gelegt und so dann und wann habe ich den mahnenden Hinweis meines Vaters noch im Ohr, diesen Begriff f&#252;r den sechsten Tag der Woche doch bitte zu benutzen  <img src='http://www.gabis-bloghaeuschen.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' />  </p>
<p>Der Sonnabend hat hier n&#228;mlich durchaus seine Berechtigung, denn am Sonn<strong>abend</strong>, exakt um 18.00 Uhr, l&#228;uten die Glocken unserer Kirchen den Sonn<strong>tag</strong> ein. </p>
<p>Diese Erinnerungen lassen mich immer noch schmunzeln, aber ich kann das Beharren meines Vaters auf Benutzung des &#8220;Sonnabend&#8221; (und noch einiger anderer Begriffe) heute sehr gut verstehen. Es ist schade, dass das Lokalkolorit so langsam ausstirbt, Spracheigenheiten und Gebr&#228;uche verw&#228;ssern zunehmend und eines Tages verwenden wir alle den standardkonform den Samstag. </p>
<p><img class="rand bildlinks" src="http://www.gabis-bloghaeuschen.de/wp-content/bilder/wochentage.jpg" width="100" height="140" alt="Wochentage" /> Fr&#252;her waren f&#252;r mich die Wochentage &#252;brigens bunt. Ich hatte als Kind sofort eine Farbe vor Augen, wenn ich einen Wochentag h&#246;rte oder an einen Wochentag dachte, auf dem Bild links habe ich die Farben so einigerma&#223;en treffend zugeordnet . Warum das so war/ist &#8211; keine Ahnung. Ich wei&#223; auch nicht, warum ausgerechnet diese Farben und warum ausgerechnet Mittwoch und Freitag, sowie Dienstag und Sonntag sehr &#228;hnliche Farben haben. </p>
<p>Geht euch das auch so? Oder verbindet auch jemand Ger&#228;usche oder Kl&#228;nge mit den Wochentagen?</p>
<p>Und wie sagt Ihr zum 6. Tag der Woche? Ich habe daf&#252;r mal wieder eine kleine Umfrage eingestellt, die Ihr weiter unten in der Men&#252;leiste findet ;-9</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Omas Vogelh&#228;uschen</title>
		<link>http://www.gabis-bloghaeuschen.de/2009/01/09/omas-vogelhaeuschen/</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Jan 2009 15:12:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erinnerungen]]></category>
		<category><![CDATA[frueher]]></category>

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		<description><![CDATA[Den Begriff &#8220;Winterstag&#8221; benutzte meine Oma fr&#252;her und gemeint waren damit Tage wie diese zur Zeit: Frost, Schnee und K&#228;lte mit der einhergehenden Winterpause in Haus und Hof. Am &#8220;Winterstag&#8221; sa&#223; Oma nachmittags in ihrem Sessel, strickte und beobachtete die V&#246;gel am Vogelh&#228;uschen. Omas Vogelh&#228;uschen bestand aus Plastik klebte mit vier Saugn&#228;pfen an der Au&#223;enseite [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Den Begriff &#8220;Winterstag&#8221; benutzte meine Oma fr&#252;her und gemeint waren damit Tage wie diese zur Zeit: Frost, Schnee und K&#228;lte mit der einhergehenden Winterpause in Haus und Hof. Am &#8220;Winterstag&#8221; sa&#223; Oma nachmittags in ihrem Sessel, strickte und beobachtete die V&#246;gel am Vogelh&#228;uschen.</p>
<p>Omas Vogelh&#228;uschen bestand aus Plastik klebte mit vier Saugn&#228;pfen an der Au&#223;enseite ihrer Wohnzimmer-Fensterscheibe fest. Das Vogelh&#228;uschen wurde t&#228;glich von Oma mit frischem Futter best&#252;ckt. Das Futter bestand haupts&#228;chlich aus Sonnenblumenkernen, und dieses bewahrte sie in einer Kunststoffdose auf. In der Dose steckte f&#252;r die Futterentnahme ein riesiger, uralter und verbeulter Silberl&#246;ffel.</p>
<p>Die Plastikvogelh&#228;user &#252;berlebten selten lange am Fenster, denn in sch&#246;ner Regelm&#228;&#223;igkeit zogen die Saugn&#228;pfe Luft und das Vogelhaus fiel herunter. Schuld hatten allerdings aus Omas Sicht nicht die unausgereifte Saugnapf-Technik, sondern die <cite>dicken Drosseln</cite>, die dann und wann versuchten, im Vogelhaus zu landen und zu fressen. Omas Versuch, das Vogelh&#228;uschen mittels einer Art &#8220;Rettungsleine&#8221; vor dem g&#228;nzlichen Absturz zu bewahren schlug leider meistens fehl, denn das fl&#228;tige Plastik des H&#228;uschens zerbarst bereits auf dem Dachvorsprung direkt unterhalb des Fensters. </p>
<p>Die V&#246;gel nahmen das Angebot dankend an und Oma erfreute sich an ihnen &#8211; aber nicht an allen. Spatzen hatten ihrer Meinung nach am Vogelh&#228;uschen nichts zu suchen. Spatzen k&#246;nnen ja durchaus eine gewisse Dreistigkeit an den Tag legen, wenn Fre&#223;bares in der N&#228;he ist &#8211; vielleicht mochte es Oma ja schon nicht, wenn die Spatzen ihr beim F&#252;ttern schon halbwegs in die Futterdose flogen.</p>
<p>Omas F&#252;tterungsaktion blieb selten ohne Folgen: Im darauffolgenden Sommer hatten wir oft einige Sonnenblumen im Rosenbeet stehen, welches sich unter Omas Wohnzimmerfenster befand.</p>
<p>So ein Plastikvogelhaus ersparen wir uns lieber <img src='http://www.gabis-bloghaeuschen.de/wp-includes/images/smilies/icon_lol.gif' alt=':lol:' class='wp-smiley' />  , aber ich kann Omas Freude an ihrem Vogelhaus durchaus nachvollziehen, es ist einfach sch&#246;n, Treiben dort zu beobachten:</p>
<p><img class="rand" src="http://www.gabis-bloghaeuschen.de/wp-content/bilder/vogelhaus.jpg" width="389" height="258" alt="Vogelhaus" /></p>
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		<title>Die Sache mit den Serviettentaschen</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Dec 2008 19:22:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erinnerungen]]></category>
		<category><![CDATA[frueher]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei uns zuhause fr&#252;her war es &#252;blich, dass auf dem gedeckten Tisch auch stets Servietten lagen. Die Servietten waren immer aus Stoff und wurden immer mit einem silbernen Serviettenring zusammengehalten. Meine Mutter war die Serviettenringe eines Tages leid, denn zum einen war das Silber h&#246;chst pflegebed&#252;rftig und zum anderen konten wollten wir Kinder die Servietten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei uns zuhause fr&#252;her war es &#252;blich, dass auf dem gedeckten Tisch auch stets Servietten lagen. Die Servietten waren immer aus Stoff und wurden immer mit einem silbernen Serviettenring zusammengehalten.</p>
<p>Meine Mutter war die Serviettenringe eines Tages leid, denn zum einen war das Silber h&#246;chst pflegebed&#252;rftig und zum anderen <del>konten</del> <ins>wollten</ins> wir Kinder die Servietten nach Gebrauch nicht wieder ordentlich durch den Ring ziehen. Mama entschied sich dann irgendwann f&#252;r Serviettentaschen und da sie gerne stickte, bekam jedes Familienmitglied eine handgestickte Serviettentasche mit Druckknopf und pers&#246;nlichem Monogramm. Ferner hatten sie auch immer ein, zwei <em>neutrale</em> Serviettentaschen im Schrank f&#252;r G&#228;ste &#8211; zum Beispiel unsere damaligen Freunde. </p>
<p>Aus den Freunden wurden irgendwann auch mal <em>Verlobte</em> und schlie&#223;lich auch <em>Ehem&#228;nner</em>. Dann &#8211; aber auch erst dann &#8211; bekamen diese auch eine feste, pers&#246;nliche Serviettentasche &#8211; und die sp&#228;teren Enkelkinder sowieso.</p>
<p>Das Leben besteht bekannterma&#223;en aus H&#246;hen und Tiefen, nichts ist f&#252;r die Ewigkeit und so zerbrach auch die eine oder andere Beziehung und Ehe. Und die Serviettentasche?  Kein Problem &#8211; Stickschere, spitze Nadel und in einer halben Stunde war das Monogramm entfernt &#8211; die Tasche lag nun wieder namenlos im Schrank und beherbergte eine erst mal G&#228;steserviette. (Die G&#228;steserviette war &#252;brigens immer eine Papierserviette)</p>
<p>Und fand sich eines Tages ein neuer Mensch im Kreise ihrer Lieben wurde eine der namenlosen Serviettentaschen aus dem Schrank geholt und mit den neuen Initialen bestickt  <img src='http://www.gabis-bloghaeuschen.de/wp-includes/images/smilies/icon_lol.gif' alt=':lol:' class='wp-smiley' />  </p>
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		<title>Matschbr&#246;tchen</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Oct 2008 18:28:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erinnerungen]]></category>
		<category><![CDATA[frueher]]></category>
		<category><![CDATA[Kleine Freuden]]></category>
		<category><![CDATA[Napf]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute hat unser studentischer Praktikant in der Firma allen Mittvierzigern &#8211; sicherlich ohne das explizit so zu wissen &#8211; eine Riesenfreude gemacht: Er hat eine Runde Matschbr&#246;tchen ausgegeben! Ein Matschbr&#246;tchen ist ein normales, k&#246;rnerfreies Weizenmehlbr&#246;tchen mit einem Negerkuss darinnen. F&#252;r die Herstellung eines solchen Matschbr&#246;tchens wird das Br&#246;tchen quer aufgeschnitten und dann wird der Negerkuss [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute hat unser studentischer Praktikant in der Firma allen Mittvierzigern &#8211; sicherlich ohne das explizit so zu wissen &#8211; eine Riesenfreude gemacht: Er hat eine Runde Matschbr&#246;tchen ausgegeben!</p>
<p>Ein Matschbr&#246;tchen ist ein normales, k&#246;rnerfreies Weizenmehlbr&#246;tchen mit einem Negerkuss darinnen. F&#252;r die Herstellung eines solchen Matschbr&#246;tchens wird das Br&#246;tchen quer aufgeschnitten und dann wird der Negerkuss zwischen die Br&#246;tchenh&#228;lften geklemmt und zerquetscht.</p>
<p>Diese kulinarischen Kleinode waren in meiner Kindheit und Jugend &#8211; und der meiner gleichaltrigen Kollegen &#8211; weit oben auf der Geschmacks-Gunstliste. Jeder kannte und mochte sie und alle B&#228;cker in Stadt und Land wussten Bescheid, wenn man an der Ladentheke ein <em>Matschbr&#246;tchen</em> bestellte.</p>
<p>Meine pers&#246;nliche Matschbr&#246;tchenzeit war so von 1976 bis 1977. Das war die Zeit, als ich die Konfirmandenstunde besuchte. In der N&#228;he des Gemeindehauses war eine B&#228;ckerei und dort holte ich mir fast jeden Donnerstag nach dem Konfirmadenunterricht, wenn ich auf Abholung nach Hause wartete, ein Matschbr&#246;tchen. Das war auch durchaus erschwinglich: Der Negerkuss kostete 10 Pfennig und das Br&#246;tchen so um die 25 Pfennig.</p>
<p>Auch bei uns gab es neben dem Schulhof den unvermeidlichen B&#228;cker. Der hatte nat&#252;rlich auch Matschbr&#246;tchen. Aber da bin ich nie hingegangen, denn das Verlassen des Pausenhofes war bei Strafe verboten &#8211; und ich ein wenig hasenf&#252;&#223;ig.</p>
<p>Viele Jahre gab es keine Matschbr&#246;tchen &#8211; an Dirk beispielsweise ist die Matschbr&#246;tchenzeit komplett vorbeigerauscht. Sch&#246;n, dass sie wieder da sind und ich denke, hin und wieder werde ich mir nun eine solche ern&#228;hrungsphysiologische Niete g&#246;nnen  <img src='http://www.gabis-bloghaeuschen.de/wp-includes/images/smilies/icon_lol.gif' alt=':lol:' class='wp-smiley' />  </p>
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