Das getrennte Badezimmer
Als ich vor über 10 Jahren das Haus gekauft hatte, war mein Wunsch ein unter anderem ein großes Badeparadies, denn aus den Mietwohnungen kannte ich in erster Linie nur Naßzellen, die mit Wellness
und Wohlfühlparadie
nicht viel zu tun hatten. Es sah zunächst gut aus mit dem Wunsch nach einem richtig großen Badezimmer, denn direkt neben dem bisherigen Bad war ein weiterer Raum, der sich mit dem Bad zusammen legen ließ und es demzufolge auch keine größeren Probleme mit den Anschlüssen, Zu- und Abwasser geben sollte. Es müsste lediglich ein Mauerdurchbruch gemacht werden. Da wollte ich aber nicht so ohne weiteres bei und habe deswegen einen Fachmann geholt, der sich das Ganze nochmal ansehen sollte. Und das war gut so, denn die durchzubrechende Mauer ist eine tragende Wand des Gebäudes. Und das war nicht gut, denn meinen Traum von einem großen Badezimmer konnte ich damit begraben. Ein Teildurchbruch der Mauer wäre statisch möglich gewesen, aber das hätte mich nicht weiter gebracht, denn das wäre letztendlich nur eine Tür geworden, weil die Räume ja auch noch teilweise eine Dachschräge haben. So habe ich aus der Not dann eine Tugend gemacht: Das Badezimmer ist dann eben zweiteilig. In einem Raum befinden sich Dusche, Badewanne und ein Waschbecken und in dem anderen Raum Toilette, Bidet und ein weiteres Waschbecken. Im Alltag hat sich diese Lösung bestens bewährt, denn so ist beispielweise nicht die Toilette eine Stunde lang blockiert, weil jemand in der Badewanne liegt.
Optisch passen beide Räume exakt zusammen: Die gleichen Fliesen, die gleichen Waschbecken, die gleichen Spigelschränke und auch die Gardinen sind aus dem gleichen Stoff.
Die Spiegelschränke waren auch eher eine Notlösung, eigentlich war ich nie ein großer Fan davon. Eigentlich wollte ich damals eher so eine Richtung Einbaubad
, also so ein Schrank- und Regalsystem, analog zu einer Einbauküche. Doch davon bin ich längst ab und mein persönlicher Trend geht zu Einzelmöbeln. Außerdem gibt es heute wirklich schöne Spiegelschränke, zum Beispiel hier bei http://www.emero.de/. Früher, so bis etwa Ende der 80er Jahre, gab es für Spiegelschränke nur einen Einheitslook und sie waren oft aus ziemlich flätigem Plastik gefertigt, auch die Markenmodelle. Und das ist heute zum Glück anders, es gibt eine Vielzahl von Modellen in allen erdenklichen Designs, Qualitäten und Preislagen.
In unserem Bädern sind wir, was die Gestaltung betrifft, zurückhaltend geblieben. Eher schlicht und zeitlos, keine extreme Moderichtung. Daher kann ich mir die Badezimmer auch heute noch gut angucken. Modische Farben hineinbringen kann ich auch mit bunten Handtüchern oder Bildern.


