Ohrring-Wochenende
Dieses Werkstatt-Wochenende stand ganz im Zeichen der Ohrgehänge

Vier Paar sind fertig geworden, ein Paar liegt noch in der Materialschale, da müssen kleine Steine gefasst werden.
Der Ausgangsstatus für alle vier Ohrringe waren rund ausgesägte Scheiben – für drei Paar aus Silber, für ein Paar aus Gold. Alle Scheiben sind aufgetieft, also gewölbt. Das mache ich in einer Anke, das ist ein meist würfelförmiger Metallklotz mit verschieden großen halbkugelförmigen Vertiefungen. Dazu gibt es passende Punzen. Man legt also eine Scheibe in die Anke und schlägt sie unter Zuhilfenahme eine Hammers mit der Punze in die Vertiefung. Man kann eine Metallscheibe mit dieser Methode soweit treiben, bis es eine Halbkugel geworden ist.
Die Scheiben habe ich per Hand aus Blech gesägt. Auch hier gäbe es Hilfsmittel, die das exakter und schneller erledigen, so genannte Aushauer – aber diese Werkzeuge sind sehr teuer und für meine Hobbygoldschmiede wäre das eher mit Kanonen auf Spatzen schießen.


