Gabis BLOGhaeuschen

Aus dem Leben einer Heidjerin

Kleiner Ausblick auf den Frühling

Hyazinthen im Topf

Nun stehen sie in voller Blüte und es sind wieder alles blaue Blüten geworden! Hatte ich auch so geplant bzw. entsprechende Zwiebeln eingekauft, aber es kann passieren, dass es dann doch andere Farben werden.

Ich züchte ja jedes Jahr so einen Hyazinthentopf an und ich nehme immer blau. Nach der Blüte pflanze ich die Zwiebeln nämlich in den Garten. Draußen in der freien Natur blühen sie deutlich später – mit den Narzissen zusammen. Das sieht dann sehr schön aus, die gelben Narzissen mit den blauen Hyazinthen.

Man kann die Zwiebeln auch in speziellen Hyazinthengläsern, wo nur die Wurzeln der Zwiebeln in Wasser hängen, anzüchten. Das habe ich auch schon mal gemacht, aber die Blüte war nicht sehr schön, die Pflanzen kümmerten irgendwie. In Erde fühlen sie sich anscheindend doch wohler.

Der zweite Lichtblick des Wochenendes:

Silberring mit Tahitiperle und Rubin

Hier habe ich einen Rubin und eine Tahiti-Zuchtperle (beides erfolgreich ersteigert bei e-Bucht) zu einem Ring verarbeitet. Die Ringschiene ist ein 3mm Silber-Runddraht, den ich entsprechend zurecht gebogen und gedengelt habe mit Zangen, Hammer, Ringriegel und Amboss. Eine Schwierigkeit hierbei ist, den Ring so zu gestalten, dass er auch bequem am Finger sitzt, sich der Ergonomie anpasst, vor allen Dingen mit der großen Perle. 3mm starker Draht ist ja nun nicht gerade biegewillig :sad: Die Perle ist angeklebt oder böhmisch gefasst wie ich neulich in einem Goldschmiedeforum gelesen habe. :lol: Aber nicht nur einfach drangeklebt, das würde selbst mit Uhu Endfest nicht lange halten, im Zweifelsfalle reißt die Perle durch Zersplitterung der Perlmuttschichten ab. Hier habe ich also ein Stück 1mm Draht auf die Kopfseite des 3mm-Drahtes gelötet und in die Perle ein Loch gebohrt. Und dann erst verklebt.

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2 Kommentare

  1. andi sagt:

    “in die Perle ein Loch gebohrt …”
    Du meine Güte. Womit geht das denn?
    Ich hätte erwartet, die Perle widersetzt sich härtehalber jedem Bohrer.
    Grüße
    Andi

    • Gabi sagt:

      Es gibt spezielle Perlenbohrer im einschlägigen Fachhandel zu kaufen, die haben eine ganz feine, harte Nadelspitze. Damit habe ich angefangen zu bohren. Dann habe ich einen HSS-Spiralbohrer genommen, der durch seine Form das Bohrgut herausbefördert. Mit meinem Bohrmotor kann ich den Bohrer ansetzen und ganz vorsichtig und langsam anfangen zu bohren. Eine normale Minibohrmaschine läuft gleich viel zu schnell und zu unkontrolliert.
      Eine Ankörnung für das Bohrloch hat mir die Natur gratis mitgeliefert: Eines der fast immer vorhandenene kleinen Wachstumsmerkmale der Perle lieferte meinem Bohrer eine gute Angriffsfläche ;-)
      Der Perlenbohrer verhindert übrigens auch das Abplatzen von Perlmuttschichten beim Anbohren.


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