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Aus dem Leben einer Heidjerin

Schäferin in der Heide

Gerade gelesen in meinem täglichen Online-Nachrichtenblättchen: Ein sehr interessanter Artikel über den Schäferberuf.

Für mich persönlich wäre der Schäferberuf auch nichts, aber Verenas Einstellung kann ich sehr gut verstehen und nachvollziehen. Ich fahre auch gern mal in die Stadt – aber genau wie sie würde ich es kaum länger als einige Tage dort aushalten – und wohnen schon gar nicht. Und genauso wenig kann ich es mir vorstellen, den ganzen Tag im Business-Dress in einer Kanzlei zu sitzen.

Eimke ist einer unserer Nachbarorte und ich kenne die Schäferei auch, hatte vor Jahren dort auch mal Fleisch und Wurtst vom Schaf gekauft. Mittlerweile – weil eben kein Verkauf mehr stattfindet – kaufen wir unser Lammfleisch in einem anderen Ort von einem Hobbyzüchter.

Industriefleisch kaufe ich schon seit langer Zeit nur noch höchst selten, unseren Fleischbedarf decken wir zu ca. 99% mit dem, was hier in der Gegend so zu bekommen ist: Lammfleisch natürlich, Geflügel und auch Wildfleisch aus heimischer Jagd stehen auf unserem Speiseplan. Dieses Fleisch bekomme ich natürlich nicht zu den Preisen beim Discounter – dafür steht aber Fleisch auch nicht jeden Tag auf dem Speisezettel, sondern etwa ein- bis zweimal in der Woche.

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