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Aus dem Leben einer Heidjerin

Blogprojekt Gartengestaltung

Blogprojekt

Das wilde Gartenblog hat ein Blogprojekt zum Thema Gartengestaltung ins Leben gerufen. Claudia hat mich persönlich zu diesem Blogprojekt eingeladen, worüber ich mich sehr gefreut habe und gerne mitmache.

Mein Beitrag zu diesem Thema sollen die Pflasterwege und -flächen unseres Gartens sein, im Speziellen das Suchen und Finden einer Lösung, die gefällt, paßt und letzendlich auch mit dem Geldbeutel harmoniert ;-)

In den Gartenzeitschriften findet man in nahezu jeder Ausgabe Vorschläge für die Gestaltung von Wegen und Flächen. Malerische Plätzchen und charmante Pfade werden präsentiert, aber die Adaption aufs eigene Grundstück schlägt oft fehl, denn meistens stimmen schon die Rahmenbedingungen nicht im Entferntesten mit den Wünschen überein.

Gestaltungsidee
Hauseingangsbereich – fotografiert irgendwo im Wendland

Dieses Haus und Grundstück beispielsweise sind einfach “von Haus aus” schön und das Bild könnte so einer Gartenzeitschrift entnommen sein. Es ist kein Kunststück, so ein ohnehin schönes Anwesen noch schöner zu machen. Zu so einem alten bewachsenen Fachwerkhaus sieht Naturstein und Kleinpflaster einfach wunderschön aus. Wenn es im Lauf der Zeit etwas verwittert, wird es nur noch reizvoller.

Unser Haus
Unser Haus aus dem Jahr 1960 – eine typische Bauweise damals hier

Dies ist unser Haus – gebaut Anfang der 60er Jahre. Solide, aber eher einfach und schmucklos. Zu dieser Zeit hat man sich um optische Aspekte weniger Gedanken gemacht, hauptsache, es war zweckmäßig, bezahlbar und haltbar. Die Gärten waren ohnehin zum großen Teil Nutzfläche, der Ziergartenbereich war formal und auf Flächen und Wegen lagen meistens Waschbetonplatten oder es war mit Betonstein-Verbundpflaster gepflastert. Häuser und Grundstücke dieser Art gibt es noch viele und auch bei uns war es der Wunsch, Haus und Garten im Zuge der Renovierung und Sanierung auch optisch aufzuwerten. Auf die Frage nach dem “wie” fanden wir in den Hochglanz-Gartenzeitschriften wenig Antworten. Dort fanden wir, wie bereits oben erwähnt, lediglich Vorschläge, wie man Schönes noch schöner macht.

Ich hatte wirklich Probleme, einen paßlichen Wegebelag zu finden und so lagen die alten und teilweise schon kaputten Waschbetonplatten doch länger, als sie es eigentlich tun sollten. Meine Wünsche gingen auch in Richtung dieses puttigen Kopfstein- und Kleinpflasters, wie ich es in den Zeitschriften immer sehe. Aber – sowas passt einfach nicht zum Stil des Hauses. Passend ist eher ein sachliches Material, Betonpflastersteine eben.

Bei meiner Schwester, die ein kleines, altes Landhaus (früher eine sogenannte Tagelöhnerwohnung) bewohnt, fand ich dann die ideale Lösung vor: Betonsteinpflaster in Verbindung mit Kopfsteinpflaster!

Pflasterfläche
Vor der Garage mit Wegeabzweigung

Es gibt heutzutage sehr schönes Betonpflaster in vielen Formen und Farben, während man damals ja nur H-Verbundpflaster, Schwalbenschwanz- und Rechteckpflaster kannte und der Begriff “Betonstein” wird wohl immer noch häufig mit diesen eher zweckmäßigen, aber wenig schönen Steinarten assoziiert.

Unsere Pflastersteine sind unterschiedlich eingefärbt und “gerumpelt”. Das heißt, nach Fertigstellung wurden die Steine vorsätzlich mechanisch beschädigt, um einen Gebraucht-Effekt zu erzielen. Dieses Pflaster haben wir mit Feldsteinen (an denen es uns hier in der Gegend nicht mangelt) kombiniert. Die Feldsteine sind ebenfalls auf Grund ihrer Beschaffenheit unterschiedlich gefärbt und harmonieren so absolut mit diesen Betonsteinen.

Last, but not least sei erwähnt, dass diese Lösung nicht nur wirklich gut mit dem Stil des Hauses harmoniert, sondern – im Gegensatz zu reinen Naturstein- oder Kleinpflasterflächen- auch relativ kostengünstig war.

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1 Kommentar

  1. [...] Bloghäuschen: ihr Beitrag ist ein Plaidoyer für die Verwendung von zum Haus passenden Pflastersteinen zur Gestaltung von [...]


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