Wangerooge
- Inselbahn
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- Bahnhof Wangerooge
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- Briefkasten
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- Leuchtturm
- Dirk am Strand
- Strand von Wangerooge
- Uhr an der Strandpromenade
- Leuchtturm
- Nordsee-Idyll
- Wangerooger Kirche
- Oben auf dem Leuchtturm
- Leuchtturm Roter Sand
- Rosen
- Kunstwerk
- Leuchtturm
- Alter Leuchtturm
Wieder bin ich meinem Wunsch, in meinem Leben einmal alle deutschen Nordseeinseln zu besuchen, ein Stück näher gekommen: Wir waren fünf Tage auf Wangerooge!
Mit der Fähre fuhren wir von Harlesiel zur Insel und dort noch einmal einige Kilometer mit der Inselbahn vom Fähranleger zum Inseldorf. Gewohnt haben wir in einer hübschen Ferienwohnung, das Haus Homi ließ wirklich keine Wünsche offen.
Wangerooge ist die östlichste der Nordfriesischen Inseln. Im Laufe der Zeit hat sie durch die Gezeiten der Nordsee immer wieder ihre Form verändert und auch heutzutage, trotz moderner Eindeichungsmaßnahmen, ist die Insel etwas “flüchtig”: Jedes Jahr wieder transportieren riesige Maschinen abgschwemmten Sand von der Ost- wieder an die Westküste zurück, um den Badestand zu erhalten. Wangerooge ist autofrei und im Gegensatz zu Spiekeroog und Helgoland ist hier das Fahrrad das Hauptverkehrsmittel.
Für unsere Touren und Ausflüge haben auch wir uns Fahrräder gemietet, die ich schon per Internet reserviert hatte. Die Räder sahen leider nicht besonders vertrauenerweckend aus und diesem Ruf folgten sie auch. Dirk mußte seines umtauschen wegen einer kaputten Gangschaltung und mit meinem bin ich unterwegs liegengebliegen und somit war eine naturkundliche Führung für mich beendet, bevor sie angefangen hatte. Ich habe das Rad zurückgegeben und bin zu einer anderen Vermietung gegangen.
Dieses sollte zum Glück die einzige Panne bleiben und im weiteren Verlauf der Reise bekamen wir noch viel zu sehen. Der alte Leuchtturm zum Beispiel, der zwar nicht mehr in Betrieb ist und heute das Standesamt und ein Museum beherbergt. 161 Stufen führen nach oben zur Spitze und von dort aus hat man einen traumhaften Ausblick – bei klarem Wetter bis zum 43km entfernten Helgoland. Ebenfalls sieht man von dort aus die beiden Weserleuchttürme Roter Sand und Alte Weser. Hier am Leuchtturm hörten wir auch einen interessanten Vortrag über die Geschichte der Leuchttürme.
Die “City” von Wangerooge ist eher unspektakulär. Die üblichen Souvenirlädchen, Mode- und Schmuckgeschäfte sowie die vielen Restaurants befinden sich dicht an dicht in eher schmucklosen Gebäuden. Ganz oben schließt sich die Kurpromenade und der Badestrand an. Gebadet haben wir nicht, das Wasser ist schon ganz schön kalt. Nicht mal meine Füße hatte ich im Wasser. Muscheln habe ich auch ein paar gesammelt, die unterschieden sich logischerweise nicht von denen auf dem benachbarten Spiekeroog.
Zu essen gab es jeden Tag – welche Überraschung – Fisch! In allen Formen und Variationen. Natürlich wissen wir, dass der Fisch da nicht mehr vor Ort gefangen wird, sondern vom Hamburger Großmarkt eingeschifft wird. Trotzdem, das Angebot mußten wir einfach nutzen und überaus teuer war der Fisch ja auch nicht.
Die Wohnhäuser auf Wangerooge sind niedlich. Klein, mit kleinen Gärtchen und viel Lokalpatriotismus: Fast jeder hat ein Modell des alten Leuchtturms irgend wo im Garten stehen.
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2 Kommentare
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Hola Gabi,
die Nordseeinsel, so muss ich zu meiner Schande gestehen, kenne ich leider nicht. Auf Sylt und auf Büsum war ich wohl schon einmal. Aber durch Deine wunderschöne Beschreibungen und Bilddokumentationen hast Du sie mir richtig schmackhaft gemacht. Ich überdenke schon eine günstige Gelegenheit.
Einen himmlischen Sonntag wünscht Euch
Lucki























Hallo Gabi, unser Wattenmeer ist wunderschön.
Wir waren schon auf Borkum und auf der Hallig Hooge.
In den Herbstferien wollen wir nochmal ein verlängertes Wochenende mit unserem Wohnmobil nach Carolinensiel.
Das haben wir unserer Enkeltochter versprochen.
Da wird uns der Herbstwind ganz schön um die Ohren wehen, zumal der Stellplatz direkt am Deich ist.
Schöne Woche wünscht Marianne