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Aus dem Leben einer Heidjerin

Hähnchenpastete

Kalte Pasteten esse ich sehr gern. Im Großbritannien sind sie unter der Bezeichnung “Pie” wesentlich bekannter und beliebter als bei uns. Dabei sind sie oft gar nicht schwer zuzubereiten wie diese Hähnchenpastete, die wir heute zum Abendessen hatten:

Serviervorschlag: Hähnchenpastete

Zutaten:

Mürbeteig
  • 400g Mehl
  • 1 Teelöffel Salz
  • 200g kalte Butter
  • 2 kleine Eier
Farce
  • 800g Hähnchenbrustfilet
  • 200g fetter Speck
  • 2 Zwiebeln
  • 10g Butter
  • 100ml Madeira oder Portwein
  • 3 Eier
  • 50g Pistazienkerne
  • 50g schwarze Oliven ohne Stein
  • 150g Creme Fraiche
  • Salz, Pfeffer, Piment, Muskat

Zubereitung:

Die Zutaten für den Teig rasch verkneten und kalt stellen. Hähnchenbrustfilet und den Speck durch die feine Scheibe des Fleischwolfs drehen. Zwiebeln feinwürfeln, in Butter andünsten und mit Madeira ablöschen. Etwas einkochen und dann abkühlen lassen. Mit zwei Eiern, einem Eiweiß, Pistazienkernen, geviertelten Oliven, Creme Fraiche und den Gewürzen zu der Hähnchen-Speckmasse geben. Alle Zutaten gut vermischen und kalt stellen. Das übrig gebliebene Eigelb beiseite stellen.

Den Teig ausrollen und eine Kastenform (30x11cm) damit auslegen und dabei 2 cm Rand überstehen lassen. Einen Teil des Teiges für den Deckel zurücklassen. Die Farce einfüllen und glattsreichen. Nun die Teigränder überlappen und den Deckel auflegen, den Deckel dabei mit den Rändern etwas “festpappen”. In den Deckel zwei Öffnungen schneiden und jeweils ein Röllchen aus Alufolie als “Schornstein” hineinstecken, damit die Teigplatte nicht reißt. Zum Schluß die Teigoberfläche mit einem verquirlten Eigelb bestreichen.

Im vorgeheizten Backofen (Ober-Unterhitze) auf der unteren Stufe 15 Minuten bei 225°C und 50 Minuten bei 180°C backen und danach abkühlen lassen.

Die Pastete sollte einen Tag abkühlen. Erst dann verdient der Mürbeteig seinen Namen und die Pastete läßt sich unfallfrei aufschneiden :napf: .

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2 Kommentare

  1. Kerstin sagt:

    Hi Gabi, das sieht ja soooooooooooo lecker aus!
    Ich hab dich übrigens für den 2.12. für den Adventskalender eingeteilt. Das ist der 1. Advent, wenn ich mich nicht verrechnet hab.
    MfG
    Kerstin :mickey:

  2. Bevor sich jemand damit abeselt, Mürbeteig in die Backform zu falten…

    Es geht nicht.

    Ausrollen und paßliche Stücke für den Boden und die Seiten schneiden. So wird’s was mit’m Nachbarn.

    Mürbeteig falten ist genau so eine Unmöglichkeit wie Tomaten durch ein Sieb zu streichen… :durchdreh:


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