Ein Knöllchen
Ein Liebesgruß aus dem Nachbarlandkreis lag heute im Briefkasten:

Nicht schön, aber ich habe mit Schlimmerem gerechnet. Der Blitzkasten ist aber auch echt fies positioniert, so ziemlich direkt hinterm Ortsschild
Der letzte Beitrag zum Thema Winter
In den Medien wurde uns diesen Winter oft der Winter 1978/1979 ins Gedächtnis gerufen, der damals Norddeutschland ähnlich fest im Griff hatte, teilweise sogar deutlich schlimmer. Ich habe ein Foto gefunden aus jenem Winter 78/79:

Das Foto ist in meinem Heimatdorf, wo ich aufgewachsen bin, entstanden. Wir hatten nicht nur viel Schnee, auf Grund der Höhenlage gab es auch mächtige Schneeverwehungen. Wir waren damals zeitweise von der Außenwelt fast abgeschnitten, der Einkauf wurde auch mal mit dem Trecker erledigt. Schulbesuch war bei den Verhältnissen natürlich bar jeder Diskussion und wir Kinder (na ja, wir waren doch schon eher Jugendliche) haben uns so manchen Abend mit den Nachbarkindern getroffen und heißen Apfelpunsch getrunken.

… und so sah es dieses Jahr in meinem Heimatdorf aus. Etwas andere Perspektive, etwas weniger Schnee und eine andere Generation Auto, aber sonst: irgend wie genauso wie früher
Projekt Ring: Noch ein Entwurf

Ein völlig anderer Stil als der erste Ring: Dieser Ring besteht aus einer runden, offenen und gebogenen Ringschiene und das Gold ist in allen Teilen matt. Die Perle ist auf das eine Ende der Schiene aufgesetzt, das andere Ende der Ringschiene wird durch eine Navette bedeckt. Die Brillanten sind zufällig verteilt in die Ringschiene eingelassen. In der Entwurfsskizze hatte ich die Brillanten noch auf der Navette verteilt, aber das gefiel mir während der Gestaltung am PC dann doch nicht mehr so gut. Was sich mir allerdings noch vorstellen könnte: Die Brillanten auf einer Linie wie eine Blattader in die Mitte der Navette einsetzen.
Aus Alt mach Neu: Umarbeitung eines Ringes
Ich habe in meinem Schmuckkästchen schon lange einen Ring aus einem Nachlass liegen. Ein scheußliches Exemplar, ich kann niemals so alt werden, damit der Ring mal zu mir passt. Ich fragte eine Goldschmiedin, ob es sich lohnt diesen Ring umzuarbeiten – oder ob es doch vernünftiger ist, ihn bei E-Bucht unter dem Motto “weg mit Schreck” abzustoßen. Die Goldschmiedin riet mir zu Ersterem, denn die in dem Ring verarbeiteten Materialien sind relativ hochwertig. Gemeinsam haben wir uns einige Gedanken gemacht, aber zu einem Entschluss konnte ich noch nicht kommen. Daher habe ich mir hier zuhause Geodreieck, Bleistift und ein Blatt Architektenpapier hervorgesucht und angefangen, ein wenig zu skizzieren, wie ich es mir bei der Goldschmiedin abgeguckt hatte.
Zur Verarbeitung stehen folgende Materialien an:
- eine Zuchtperle
- sechs kleine Brillanten
- Gold
Aus meinen 6 Handskizzen habe ich den Entwurf, der mir bislang am besten gefällt, mit Paint Shop Pro umgesetzt:

Ursprünglich ist der Ring aus Weißgold, ich tausche
jedoch das Weißgold in Gelbgold. Die Oberfläche des Goldes ist kratzmatt
, die Perle scheint in dem unregelmäßigen Ausschnitt frei zu schweben. Die Brillanten werden wie zufällig um die Perle gruppiert.
Ich bin mal gespannt, was die Goldschmiedin dazu meint
Zieht der Winter nun ab?
Als ich gestern morgen zur Garage ging schlitterte, entdeckte ich unter dem Schnee einen merkwürdigen grünen, besenartigen Belag:

Ach ja, da war was … ich erinnere mich an eine Zeit so vor etwa 8 Wochen … da hatten wir jenen grünen Belag auf dem Grundstück … ich kann es kaum glauben, aber der Garten war nicht schon immer weiß
Und weil der Winter wohl nun langsam aber sicher auf dem Rückzug ist, gab es ein paar Frühlingsblümchen

Normalerweise sind Blumengeschenke hier ja eher Eulen nach Athen tragen
, auch um diese Jahreszeit, denn normalerweise haben wir Mitte Februar schon immer ein paar Schneeglöckchen, Winterlinge und Krokusse. Ja, Frühling tut gut, auch wenn er zur Zeit noch auf der Fensterbank statt findet.
Tiefwinterliche Impressionen
Für alle, die glauben, so viel Schnee kann es doch nur in Süddeutschland geben
- Schneehaufen Nr. 1
- Schneehaufen Nr. 2
- Katzenschwanz
- Gewächshaus
- Gartenweg
- Tonnenhaube
- Bank am Teich
- Gartenhaus
- Terrasse
Heute morgen war ich schon wieder mit der Schneeschippe unterwegs – und wenn ich jetzt gerade aus dem Fenster gucke habe ich das wohl nur gemacht, um Platz für den neuen Schnee zu schaffen …
In den Geschäften ist schon überall Frühling
befohlen – mir kommt das im Moment noch alles sehr fremd vor. Mit der Post ist heute auch die neue Landlust
gekommen, Ausgabe März/April. Mit Themen wie Stauden teilen
, Frühlingsbrote
und Zeit zum Nisten
– ich denke, letztes ist für unsere Piepmätze hier noch bar jeder Diskussion. Trotzdem werde ich mir die Zeitschrift gleich mal vorm gemütlich warmen Ofen in aller Ruhe ansehen
Eckaat, meine Frau is’ nich da…
… oder eher: Mein Mann ist nicht da
Dirk ist dieses Wochenende im Ruhrgebiet in Sachen Lampen
unterwegs und ich bin zuhause geblieben – um das Streifentier einzuhüten. Im Sommer ist gemeinsames Wegfahren kein Problem, da wohnt Streifi draußen, wird von den Nachbarn versorgt und fängt sich dann und wann auch eine Maus.
So sitze ich nun hier im Wohnzimmer mit dem Notebook auf dem Schoß am warmen Ofen und lasse es mir hier auch gutgehen.
Es ist immer noch tiefster Winter
Und immer wieder schneit es erneut – der Schneeschieber wird nicht kalt. Mittlerweile wird hier bei uns in der Gegend das Streugut knapp und es werden nur noch die ganz großen Straßen gestreut.
Bei uns im Garten versinkt man bis über die Knie in den unberührten Schneeflächen. Die Schneeberge hier in der Straße türmen sich auf 1 bis 2 Meter auf denGgrundstücken. Gestern war ein Nachbar mit Trecker und Räumschild bei uns und hat die Schneehaufen auf unserem Grundstück aufgeladen und auf dem angrenzenden Acker abgeladen – es ist nun wieder genug Platz für neuen Schnee
Was mich zur Zeit jedoch noch deutlich mehr anpestet als die Schneemassen ist der gefrorene Untergrund. Ich möchte endlich wieder mal sicheren Schrittes draußen gehen können. An Spazierengehen ist im Moment nicht im Entferntensten zu denken…
Reger Betrieb am Vogelhäuschen
Seit nunmehr über einem Monat ist die Landschaft hier unter einer dichten Schneedecke verschwunden und auch die Beeren, Hagebutten und andere Strauchfrüchte sind mittlerweile abgefressen. Daher wird die Bewirtung am Vogelhäuschen gerne genommen:

Nachdem sich zuerst vorwiegend Spatzen, Meisen und Drosseln eingefunden haben, können wir nun auch seltenere Gäste beobachten wie zum Beispiel Dompfaffen in größerer Anzahl.
Selten sind alle Vogelarten gleichzeitig da, sie scheinen ihre Zeitscheiben zu haben: Die Dompfaffen waren heute morgen da, die Meisen sind gern nachmittags da und es gibt Zeiten, da ist auch gar nichts los am Vogelhäuschen.
Wollreste zu verschenken
Vom Socken stricken bleibt immer ein bißchen was übrig:

Diese Wollreste sind gegen Erstattung des Portos zu verschenken. Es handelt sich hier um Wolle der Marken Regia und Lana Grossa in 4- bzw. 6-fädig. Meldet Euch über das Kontaktformular – wer sich zuerst meldet, bekommt die Wolle.
Nachtrag: Die Wollreste sind vergeben…











