Reger Betrieb am Vogelhäuschen
Seit nunmehr über einem Monat ist die Landschaft hier unter einer dichten Schneedecke verschwunden und auch die Beeren, Hagebutten und andere Strauchfrüchte sind mittlerweile abgefressen. Daher wird die Bewirtung am Vogelhäuschen gerne genommen:

Nachdem sich zuerst vorwiegend Spatzen, Meisen und Drosseln eingefunden haben, können wir nun auch seltenere Gäste beobachten wie zum Beispiel Dompfaffen in größerer Anzahl.
Selten sind alle Vogelarten gleichzeitig da, sie scheinen ihre Zeitscheiben zu haben: Die Dompfaffen waren heute morgen da, die Meisen sind gern nachmittags da und es gibt Zeiten, da ist auch gar nichts los am Vogelhäuschen.
Wollreste zu verschenken
Vom Socken stricken bleibt immer ein bißchen was übrig:

Diese Wollreste sind gegen Erstattung des Portos zu verschenken. Es handelt sich hier um Wolle der Marken Regia und Lana Grossa in 4- bzw. 6-fädig. Meldet Euch über das Kontaktformular – wer sich zuerst meldet, bekommt die Wolle.
Nachtrag: Die Wollreste sind vergeben…
Es ist weiterhin eiskalt
Bis -19°C sind für heute nacht hier bei uns angesagt – mollig warm ist etwas anderes, bei diesem Wetter friert alles ein, was der Kälte schutzlos ausgesetzt ist.

Viel passiert ist hier seit dem letzten Eintrag nicht. Die Katzen-News sind ja bereits auf dem Parkuhr-Blog erschienen
und somit habe ich zur Zeit auch nicht sehr viel mitzuteilen. Meine Freizeit verbringe ich hauptsächlich mit Stricken und Computern – langweilig wird es mir nie
. Aber wir gehen auch fast jeden Tag einmal vor die Tür auf Spazierrunde. Das kostet natürlich immer ein bisschen Überwindung und die ersten Gehminuten ist es auch ganz schön frisch. Aber irgend wann werden die Hände und Füße doch warum und dann macht der Spaziergang Spaß.
Meine neue Tasche

WordPress Deutschland hat sich zum Jahreswechsel was einfallen lassen und verschenkt einen Satz Baumwolltaschen. Für mich als WordPress-Bastlerin ist der Besitz einer solchen Tasche natürlich ein must
und daher habe ich mich in die virtuelle Schlange eingereiht und auch tatsächlich eine Tasche bekommen – bereits vor ein paar Tagen trudelte sie hier ziemlich unmittelbar nach der Bestellung ein.
Vielen Dank dafür nochmal an das Team WordPress Deutschland!
Ein Tropfenfänger für Charlotte Watson

Diesen schönen Tropfenfänger habe ich heute in einem großen Supermarkt in Uelzen erstanden. Dass ich dort nicht mit leeren Händen wegfahren musste, habe ich lediglich dem Zufall zu verdanken in Form von unserer Nachbarin, die dort arbeitet.
So einen Tropfenfänger ansich zu bekommen, ist ein schwieriges Unterfangen, wie ich erfahren musste. Dass unser örtlicher Kaufmann die nun nicht gerade im Sortiment hat, ist kein Wunder und ihm auch nicht zu verübeln, täglich gefragt ist dieser Artikel ja sicherlich nicht. Darauf hin hat Dirk in Munster in einem größeren Supermarkt Ausschau gehalten. Aber auch dieser führt in seinem doch schon recht stattlichen Non-Food-Sortiment keine Tropfenfänger.
In dem großen Supermakt in Uelzen suchte ich zunächst ebenfalls in der Haushaltsabteilung. Die ist so groß, dass es feste Bereiche gibt: Werkzeuge zum Öffnen von Flaschen und Dosen, Schälmesser und andere Geräte zum Gemüseputzen usw. hingen schön aufgereiht neben- und untereinander. Aber bei den Tee- und Kaffeeutensilien suchte ich vergeblich nach Tropfenfängern. Nun kommt unsere besagte Nachbarin, die für den Haushaltswarenbereich mit zuständig ist ins Spiel: “Nein”, sagte sie zu mir, “die haben wir schon länger nicht im Sortiment und sie kommen auch nicht mehr rein. Aber bei denen da vorne, bei Tee und Kaffee, da könnten welche sein. Und so war es denn auch: An der Stirnseite des Tee- und Kaffeeregals befanden sich nochmal einige Utensilien zur Tee- und Kaffeebereitung und – diese hübschen Tropfenfänger! Ich habe alle fünf, die noch da waren, mitgenommen – es scheint sich bei diesem Artikel offensichtlich um eine aussterbende Art zu handeln.
Arbeitsspeicher – damals und heute
Meinem Notebook habe ich nach der Installation noch ein wenig
Arbeitsspeicher gegönnt. Zwei 512er Speichermodule steckten drin und ich habe eines gegen ein neues 2GB-Modul ausgetauscht, so dass das Notebook nun mit Zweieinhalb Gigabyte unterwegs ist. Arbeitsspeicher sind ja Tagespreise, und so habe ich den Riegel am Silvestertag für 50 EUR inkl. Versand im einschlägigen Handel erwerben können (Mittlerweile ist der Preis wieder kräftig angezogen, das Modul kostet z.Zt. 64 EUR)
Zwei Gigabyte Arbeitsspeicher… ich erinnere mich da an das Jahr 1994, im Sommer. Da hatte ich meinen ersten Windows-Rechner, es waren sagenhafte 4 MB vorinstalliert. Doch ich merkte schnell, die reichen nicht – immer wenn ich eine CD übers CD-ROM-Laufwerk hören und nebenbei Solitär spielen wollte, ruckelte die Musik.
Ich bin noch mal in den Laden gegangen und habe einen weiteren 4MB-Riegel dazu gekauft – für schlappe knappe 300 Mark.
Wenn ich mein 2GB-Modul zu dem damaligen Kurs hätte kaufen müssen, hätte ich 153.600 Mark bzw. bummelig 80.000 EUR bezahlt, ohne hier die Inflationsrate und den TEURO -Zuschlag zu berücksichtigen.
Kalt, kälter – Lüneburger Heide
Eisige Kälte hat uns hier zur Zeit im Griff, heute morgen waren es -14°C und tagsüber erwärmte
es sich auf etwa -10°C bis -11°C. Der Schnee knirscht richtig unter den Füßen und beim Atmen hat man das Gefühl, dass die Nasenlöcher zusammen kleben wollen. Wir gehen trotzdem jeden Tag unsere Runde spazieren. Klamottenmäßig habe ich schon die Endstufe eingeleitet: lange Unterhose, Thermohose, dicker Fleecepullover und die ganz dicke Funktionsjacke, dazu Mütze, Schal und Handschuhe.
Im Garten heißt es Still ruht der See
, wo sich der Gartenteich und die Beete befinden kann ich derzeit nur erahnen. Da das Unkraut im relativ warmen und feuchten Spätherbst noch kräftig sprießte, hoffe ich, dass die jetzigen Temperaturen ihm – und vor allen Dingen auch den Schnecken – kräftig den Garaus machen. Ob es klappt, weiß ich nicht, die Natur hat ja einen erstaunlichen Überlebenswillen. Aber wie heißt es so schön – die Hoffnung stirbt ja bekanntermaßen zuletzt.
Gewöhnungsbedürftig bei diesem Wetter ist auch mein Auto, welches mich den ersten Winter begleitet. Es ist mit allerhand elektronischen Schnickschnack ausgerüstet, der eine meiner Meinung nach trügersiche Sicherheit vermittelt. Den Lupo oder davor meinen Polo Fox kannte ich ganz genau, da wusste ich immer, wann ich beim Fahren auf glatter Fahbahn in Grenzbereiche kam. Das neue Auto wiederum hat noch ein weiteres Gadget, dass ich, wenn’s geht, nie mehr missen möchte: eine Arschheizung beheizbare Sitze

Streifi gefällt die Kälte so gar nicht. Sie möchte gern draußen sein, aber kurze Zeit später steht sie schon wieder jammernd an der Haustür. Drinnen ist’s dann auch nicht recht und so sitzt sie dann oben muffelig auf dem Teppich – man kann ja auch nicht den ganzen Tag schlafen…
Da ist er ja!
Gestern habe ich aus tiefgefrorenem Obst Marmelade gekocht. Hierfür habe ich mir aus dem Keller eine entsprechende Anzahl Gläser mit den dazu passenden TwistOff-Deckeln geholt.
Als ich nach dem Abfüllen der Marmelade das letzte Glas zuschrauben wollte, habe ich nirgends den Deckel gefunden – ich war mir doch 100% sicher, dass ich zu jedem Glas einen Deckel mitgebracht hatte!
Der Deckel war nicht im Backofen (zum gründlichen Desinfizieren erhitze ich die Gläser vorm Abfüllen auf 100°C) und auch nicht in der Wasserschale – die Deckel überbrühe ich ebenfalls aus Hygienegründen mit kochendem Wasser.
Der Deckel war auch nicht heruntergefallen, im Spülbecken oder gar in den Marmeladentopf gefallen, er war unauffindbar. Dann habe ich das nicht verschlossene Glas eben als sofortige Kostprobe unverschlossen in den Kühlschrank gestellt.
Als ich die Marmeladengläser nach dem Abkühlen und vor dem Abtransport in den Vorratskeller nochmal prüfte, wußte ich auf einmal, wo der verschwundene Deckel sein könnte:

Wie erwähnt, lege ich alle Deckel in eine Glasschüssel und gieße mit heißem Wasser auf. Der kleine Deckel hatte sich an dem größeren Deckel festgesaugt. Da ich beim Verschließen immer sehr schnell zu Werke gehe, habe ich den kleinen Deckel nicht gesehen, zumal er sich farblich nicht von dem anderen abhob. Und weil ich mit Gummihandschuhen arbeite, habe ich den kleinen Deckel auch nicht gefühlt …
Ein frohes neues Jahr 2010
wünsche ich allen, die hier regelmäßig und zufällig lesen und schreiben
Die letzten Tage hier bei uns zuhause waren geprägt von gemütlichen Teestunden am Weihnachtsbaum, Schneemalheur und Windows 7.

Man kann hier in der Lüneburger Heide durchaus mal von Schneehöhen sprechen, wie Dirk es ausdrückte. Kurz vor Heiligabend fing es an zu schneien bei uns und seit 2001 hatten wir endlich mal wieder weiße Weihnachten. Zwischendurch taute es etwas auf, aber seit einigen Tagen schneit es erneut und wir haben zu Anfang der Woche Temperaturen um -10°C zu erwarten. Streifi freut sich offensichtlich, dass die Häuser hohl und warm sind, sie verbringt viel Zeit unter Kissen und Decken
Silvester haben wir im Kreis der Familie verbracht, wie immer mit der Option, nicht bis Mitternacht durchhalten zu müssen, was wir auch nicht getan haben
Kurz vor Mitternacht waren wir zuhause und haben uns dann noch das nächtliche Feuerwerk hier in der Gegend angesehen – in der oberen Hausetage haben wir sozusagen einen Logenplatz, freier Blick nach drei Seiten fast bis zum Horizont.
Vorgestern habe ich auf meinem Notebook Windows 7 installiert. Ich hatte die CD schon ein paar Tage hier herumliegen, aber bislang noch nicht die Muße für die Installation gefunden. Bislang gefällt es mir recht gut im Gegensatz zu Vista, das seinerzeit auf meinem großen Rechner keine 24 Stunden überlebt hat. Da aber bekanntermaßen nicht so schlecht ist als dass es nicht ein Fünkchen Gutes in sich birgt, waren die wenigen Vista-Erfahrungen, die ich damals gesammelt hatte, doch nützlich. Ich habe das eine oder andere wieder erkannt – insbesondere die Dateistruktur mit den tatsächlichen Pfaden in versteckten Dateien (Program Files – Programme) und denen, die gemeinhin angezeigt werden. Mein Notebook läuft gut mit Windows 7 (es war ja auch seinerzeit ready for Vista
, ich habe mir jedoch noch etwas Arbeitsspeicher bestellt für ein bißchen flotteres Arbeiten.
Der Weihnachtsbaum ist fertig geschmückt
So einen schönen Baum wie dies’ Jahr hatten wir noch nie
war der alljährliche Kommentar meiner Großmutter zum festlich geschmückten Christbaum
.
Nun, ich sehe das ein bißchen leidenschaftsloser als Oma
, hatten wir doch schon viele schöne Weihnachtsbäume
Dieser Baum jedoch war ein echter Glücksfall: Ich habe ihn von meiner Firma bekommen als Dankeschön für Lang- und Spanndienste bei der Kundenweihnachtsfeier. Das war letzten Sonnabend – hierzulande einer der kältesten Tage des Jahres. Der Baum war eingenetzt und eingefroren und es bestand keine Chance, ihn zu begutachten, lediglich nach Größe konnte man auswählen – Wuchs, Dichte und Form sollten eine Überraschung bleiben. Zuhause stellen wir den Baum erst einmal in den Wintergarten, damit er langsam auftauen konnte. Als er sich vollständig entfaltet hatte, stellten wir fest, dass wir den perfekten Baum ausgesucht hatten: Schön hoch, aber nicht zu ausladend, ausreichend dichtbewachsen und zu einer Seite flach, ideal für einen Standort in der Zimmerecke.
Wie schon erwähnt, trägt der Baum dieses Jahr wieder “klassisch”. Kugeln, Lametta und auch ein Glöckchen ist dabei. Die Spitze allerdings bleibt natur – ich habe bislang noch nichts gefunden, was mir dafür gefällt. Verbreitet sind ja diese spitzen Teile obendrauf, die erinnern mich aber zu sehr an Schützenfest und nicht an Weihnachten.
Wobei es durchaus originelle Lösungen gibt für Weihnachtsbaumspitzenschmuck:

Den diesjährigen DWB auf der betrieblichen Weihnachtsfeier schmückte eine zierliche Fettpresse

